Eintrag erstellt am 28. März 2018 von Angela Ruppert

2018

Schon lange   gab es hier keine Neuigkeiten mehr von unserem Hof.   In Zeiten von   facebook   ist  es jedoch   schwer   überall   gleich   aktuell   zu sein.

Aber in den   nächsten   Tagen   werden   wir die Homepage   aktualisieren   und auch wieder pflegen.

 

 

 

Eintrag erstellt am 1. April 2015 von Angela Ruppert

Schweinetreffen

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unsere zwei neuen Wollschweine Rüssel und Cerda sind nun mit KleinRudi und Schnuffel vereint. Wolli muss noch warten, da sie ja doch um einiges größer ist.

 

 

 

Eintrag erstellt am 1. April 2015 von Angela Ruppert

Flaschenalarm

Zur Zeit warten 19 Flaschenkinder auf ihre Mahlzeit, die 10 reinen Flaschenkinder sind aber schon entwöhnt und bekommen nur morgens ihre Ration, die 9 Zufütterer sind auch mit einer Mahlzeit zufrieden, da sie ja von ihren Müttern auch noch Milch bekommen.

 

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Eintrag erstellt am 2. März 2015 von Angela Ruppert

Lomas Zwillinge

Bolo und Lobo

Am 3.11.2014 kamen die Zwillinge Bolo und Lobo zur Welt. Bolo wird von Loma und auch von Lima gesäugt. Sie entwickeln sich prächtig.

 

 

 

 

 

Eintrag erstellt am 22. Oktober 2014 von Angela Ruppert

Boli stellt sich vor

Der ganze Sommer war voll von Arbeit. Waren die ersten Monate prima Heuwetter, so hat der August viel Frust und Enttäuschung gebracht.

Am Hof gab es viele Bauarbeiten, so wurde nicht nur das Haupthaus neu gedeckt, eine neue Heizungsanlage eingebaut, wir wurden auch noch an den Kanal angeschlossen.

Jetzt im Oktober hoffen wir auf etwas ruhigere Zeiten und wir wollen die tierischen Veränderungen aufarbeiten.

Doch zuerst wird sich hier Boli vorstellen, die am 17.Oktober geboren wurde. Mutter ist Lima, unsere Hinterwälderkuh und der Vater Gallowaystier Boss.

Auch Loma müsste in den nächsten Wochen ihr Kalb bekommen.

 

 

 

 

Eintrag erstellt am 2. Juni 2014 von Angela Ruppert

Kükenglück

12 Küken tummeln sich zur Zeit mit ihren zwei Muttis auf dem Hof herum. Bald gibt es weiteren Zuwachs. Aber Abends ist kuscheln angesagt.

 

 

 

Eintrag erstellt am 2. Juni 2014 von Angela Ruppert

Pferdeausbildung

Nachdem Nessa schon gut mit dem großen Wagen auf der Straße unterwegs ist, wurde Tschana nun dahinter gespannt….

 

….und schon ging es los. Aber klappte alles ganz gut.

 

Das war alles letzte Woche.

Aber am Sonntag passierte dann etwas Neues….

Ein richtiges kleines Kutschpferd… und nun?

Wo bringt mich Ben-Arwed hin ? Und Nessa versteht die Welt nicht mehr, habt ihr mich vergessen?

Ich hab einen eigenen Wagen…..

Wenn alle zusammen helfen klappt es ganz gut…aber ich muss noch viel lernen.

 

Achso wenn man über die Straße will, nach hinten schauen….

und die letzten Meter darf Ben-Arwed an die Leinen.

Welch ein Ausflug.

 

 

 

Eintrag erstellt am 31. Mai 2014 von Angela Ruppert

Weidesaison im vollen Gange

Lima, Loma und Boss auf der Weide.

 

 

 

Eintrag erstellt am 21. Mai 2014 von Angela Ruppert

Tag der offenen Tür und Frühlingsmarkt

Am 1.Mai fand auf dem Wunderhof der Tag der offenen Tür statt.

Dort wurde auch das Programm für das laufende Jahr vorgestellt. Wir arbeiten bei den Ferienprogrammen mit dem Wunderhof zusammen und so konnten auch wir uns an diesem Tag präsentieren.

Am 17.Mai fand in Sulzbach-Rosenberg der Frühlingsmarkt der Erdcharta statt und auch dort waren wir mit unseren Stand vertreten.

Das nächste Mal können Sie uns auf dem Mühlentag am Pfingstmontag an der Oedmühle in Weigendorf treffen.

 

 

 

Eintrag erstellt am 21. Mai 2014 von Angela Ruppert

Ziegenauftrieb in Alfeld

Die Gegend wird neugierig beäugt, aber bald danach beginnt

„das große Fressen“.

 

 

 

Eintrag erstellt am 21. Mai 2014 von Angela Ruppert

Die Weidesaison hat begonnen

Endlich ist es soweit ! Nach der Woche der Eisheiligen, die dieses Jahr ihren Namen alle Ehre machten, sind die ersten Weiden besetzt.

hier Klaragruppe in Fürnried.

Auch in der Nachbargemeinde Alfeld wurden die Weiden gezäunt.

Blick von der Kuhweide Richtung Rechtlershang, auf dem die Ziegenherde ihre 2013 begonnene Arbeit fortsetzen wird.

 

Unser Dank beim Zäunen gilt Ula, die über Wwoof 10 Tage bei uns auf dem Hof war und tatkräftig und bei jedem Wetter mit angepackt hat.

 

 

 

Eintrag erstellt am 19. Januar 2014 von Angela Ruppert

Nessa lernt arbeiten

Seit gut einem halben Jahr haben wir mit Nessa geübt und nachdem sie im Wald schon kleinere Bäume rückt, kann sie nun mit dem kleinen Wagen auf die Straße

 

 

 

 

Eintrag erstellt am 19. Januar 2014 von Angela Ruppert

Sonntagsüberraschung

unsere Tres, hat mit 8 Jahren problemlos ein weibliches Lamm zur Welt gebracht.

sie ist munter und sucht schon den Kontakt zu ihrem Bruder, die Schwester vom September 2013 freut sich über die neuen Spielgefährten.

 

 

 

Eintrag erstellt am 16. Januar 2014 von Angela Ruppert

1. Jungtier 2014

 

 

Am 15.Januar ist unser erstes Jungtier 2014 zur Welt gekommen.

Zita hat ein Bocklamm zur Welt gebracht und kümmert sich vorbildlich um ihren kleinen Sohn.

 

 

 

Eintrag erstellt am 16. Januar 2014 von Angela Ruppert

Willkommen Boss

Seit dem 28.12.13 ist nun wieder ein Stier auf dem Hof.

Boss ist 1 Jahr alt und versteht sich schon prächtig mit Lima und Loma. Für Streicheleinheiten ist er immer zu haben.

 

 

 

 

Eintrag erstellt am 22. August 2013 von Angela Ruppert

Stroh aus Hainfeld

wir hatten dieses Jahr sehr viel Glück, all unser Heu und Stroh

konnten wir bei Sonnenschein heimbringen

 

 

 

 

Eintrag erstellt am 22. August 2013 von Angela Ruppert

Heuernte im Rinntal

Hier eine Bilderserie von der Heuernte im Rinntal

 

 

 

 

Eintrag erstellt am 22. August 2013 von Angela Ruppert

Ein besonderes Erlebnis
in Schwenderöd

Bayrischer Rundfunk auf dem Kleintierhof

 

Ganz überraschend kam am 9. August ein Anruf vom Bayerischen Rundfunk, sie wollten gerne unseren Kleintierhof anschauen und entscheiden, ob wir in das Konzept der Sommertour 2013 über die Hersbrucker Alp passen. Schnell wurde klar, ja! Und der Termin war schon in einer Woche – live!

 

Diese Woche verging wie im Flug und am 16. August, pünktlich um 12 Uhr, standen mehrere Busse und ein Übertragungswagen vor der Tür. Es wurde aufgebaut und besprochen, Beiträge zur Einspielung aufgenommen und vor allem die Live-Momente geprobt.

 

Die fertigen Beiträge gibt es auf der BR Homepage zu sehen:

Live aus Schwenderöd Zum Anfassen

BR-Sommerreise 2013 Landwirtschaft zum Anfassen in Schwenderöd

 

An Rebecca, Ramona, Katja und Ben-Arwed noch einmal ein Dankeschön für die tolle Mitarbeit und auch Geduld.

 

Fast sieben Stunden waren wir mit den BR Teams zusammen und es hat viel Spaß gemacht. Ein herzliches Dankeschön an Euch für diese tolle Erfahrung!

 

Und hier noch ein paar Eindrücke vom Drehtag:

 

 

 

 

 

 

Eintrag erstellt am 3. Juli 2013 von Angela Ruppert

Überraschung auf der Weide

was schreit denn da…?

Emma hat ein Baby, erwartet haben wir das Junge erst Ende Juli, aber hiermit stellt sich die kleine Gris vor

 

 

 

Eintrag erstellt am 3. Juli 2013 von Angela Ruppert

Mutterfreuden

Nachdem im Hof mittlerweilen 5 Glucken ihre Küken führen,

stellt sich nun Nummer 6 mit ihren Kindern vor:

Herta hat 4 Entenküken ausgebrütet

und führt diese vorbildlich

 

 

 

Eintrag erstellt am 3. Juli 2013 von Angela Ruppert

Landschaftspflege im vollen Gange

in Fürnried hat die Gruppe den Schlehenaustrieb gestoppt, nun sind sie umgezogen nach Alfeld

Fleck und seine Mädchen bleiben in Fürnried um die Schlehen noch zu schälen

unsere buntgemischte Schafherde hat den dritten Umtrieb: sie stehen nun in Kegelheim

 

 

 

Eintrag erstellt am 6. Februar 2013 von Angela Ruppert

Winterfreuden

Lima und Loma sind nun mit unserer Ziegengruppe zusammen.

Sie verstehen sich gut und wie man sieht bereiten sie sich auf

die Landschaftspflege vor, in dem sie lernen Äste zu schälen und diese ebenso gern wie unsere Ziegen fressen.

 

 

 

Eintrag erstellt am 6. Februar 2013 von Angela Ruppert

Wollis Nachwuchs

Am 4.2.2013 sind Wollis 3 Ferkel auf die Welt gekommen, die Kleinen sind putzmunter und werden von ihrer Mutter sehr umsorgt.

 

 

 

Eintrag erstellt am 5. Dezember 2012 von Angela Ruppert

Urkundenverleihung

Am 22.11.12 war es endlich soweit, nach einjähriger Qualifizierung konnte ich aus den Händen von Herrn Brunner die Urkunde zur qualifizierten Erlebnisbäuerin entgegennehmen.Endlich am 22.11.12 war es soweit, nach einjähriger Qualifizierung konnte ich die Urkunde zur „qualifizierten Erlebnisbäuerin“

aus den Händen von Herrn Landwirtschaftsminister Brunner entgegennehmen.

 

 

 

Eintrag erstellt am 5. Juni 2012 von Angela Ruppert

Kindergeburtstage
auf dem Kleintierhof

– ein tolles Erlebnis!

Termine nach Absprache möglich.

 

 

 

 

Eintrag erstellt am 25. Mai 2012 von Angela Ruppert

Unser Nachwuchs stellt sich vor

Auch dieses Jahr hat unser Kleintierhof wieder viele neue Mitbewohner. Mit einem Klick auf ein Bild können Sie einen Blick in die Kinderstube werfen.

 

 

 

Eintrag erstellt am 4. Januar 2012 von Angela Ruppert

Aktuelle Fotos

Hier ist nun endlich ein Bild von unseren zwei Fohlen. Links im Bild ist Tschana, zur Zeit noch Rappe, wird aber wie ihre Mutter ein Shettyschimmel werden. Rechts im Bild ist Nessa, Haflingerstute zu sehen.

 

 

 

Eintrag erstellt am 9. Dezember 2011 von Angela Ruppert

Fohlen sind da

Seit 18.November 2011 sind nun auch die Haflingerstute Nessa und die Shettystute Tschana, beide sind 6 Monate alt auf dem Hof. Sie haben sich schon gut eingelebt und Asterix, der Harzer Fuchs geht in seiner Hüterrolle auf.

 

 

 

Eintrag erstellt am 16. November 2011 von Angela Ruppert

Neuzugang Asterix

Seit dem 7.November ist Asterix bei uns. Er ist ein Harzer Fuchs und wurde am 12.September geboren.

 

Mit Begeisterung nimmt er Kontakt zu den Schafen und Ziegen auf und wird uns nächstes Jahr bei der Arbeit auf den Weiden unterstützen.

 

 

 

Eintrag erstellt am 22. September 2011 von Angela Ruppert

Weidejahr neigt sich dem Ende zu

Das Jahr geht langsam zu Ende, aber wir haben den September genutzt und mit unseren Ziegen ein neues Progaramm begonnen. Dieser Hang wurde schon einmal entbuscht und ist nun wieder zugewachsen, da es an Nachbeweidung fehlte.

Unsere Herde darf nun erst mal fressen bis sie im Oktober nach Hause geholt werden. Dann werden wir eine Nachpflge starten und im Frühjahr geht es dann richtig los….

 

 

 

Eintrag erstellt am 8. September 2011 von Angela Ruppert

Gedanken und Rückblicke
auf das Jahr 2010

 

Das Jahr 2010 war das europäische Jahr der Biodiversität.

Was versteht man darunter? Der Begriff der sich im Deutschen sehr hochtrabend anhört wird durch ausdeutschen auch nicht wirklich geschmeidiger, denn unter Biologischer Vielfalt ist auch noch nicht klar was man im Detail meint.

 

Kurzum man versteht darunter eine sehr komplexe Vielfalt, die neben den einzelnen Arten sich eben auch auf ihre Grundlagen bezieht. So versteht man darunter die Vielfalt eben der Arten, die Vielfalt der Lebensräume (natürliche und urbane), die Vielfalt der Gefüge zwischen und innerhalb der Populationen von Pflanzen und Tieren in ihrer Umgebung.

 

In diesem Gefüge spielen wir Menschen mittlerweile eine besondere Rolle, insbesondere trägt der Verantwortung, der mit den Resourcen dieser Biodiv. umgeht.

 

So verstehen wir unser Handeln als Landbewirtschafter bzw. Bauer als verantwortungsvoll im besonderen Maße.

 

Im Jahr 2001 hat man in Göteborg auf europäischen Niveau beschlossen, dass Artensterben bis 2010 zu stoppen.

 

Was für ein ehrgeiziger Beschluss. Im Jahr 2010 dem Jahr der Biodiv. hat man klargestellt, dass das Ziel nicht nur verfehlt wurde, sondern der Artenschwund noch nicht einmal nachhaltig gebremst werden konnte.

 

Man saß dann weltweit im japanischen Nagoya zusammen, um ein neues Artenschutzabkommen zu basteln, die europäische Version heißt jetzt: Europa 2020.

 

Wie so oft hat man erkannt, das eine politische Willenserklärung nur so stark ist wie das handeln des Einzelnen, heruntergebrochen auf meine Person kann ich diesen Zielen dienen, indem bei meiner Tätigkeit als Landwirt, ich mich auf die von Natur Gegebenheiten einstelle und diese so nutze, ohne auf Pump der nächsten Generation zu wirtschaften.

 

Selbst bei den Bürokraten in Brüssel wird bereits zwischen: Farming und Agrikultur unterschieden.

Übersetzt: Industrialisierte Landbewirtschaftung und nachhaltige Agrarnutzung (Bauer)

 

Wir verstehen uns als letzterer. So ist es uns ein Anliegen, alte Wirtschaftsweisen die nicht unbedingt ein Maximum an kurzfristigen Geldgewinn versprechen, aber dafür auch nicht lebenswichtige Resourcen wie Boden, Wasser oder Klima belasten wieder zu beleben.

 

Gerade Erfahrungen aus 5000 Jahre Landwirtschaft zeigen: Es gibt sehr stabile Landnutzungsformen mit einem hohen Grad an Gemeinwohlleistungen. Genauso wie Nutzungsformen der verbrannten Erde. Siehe Yokatan verlassen durch die Inkas, da die Böden und das Wasser übernutzt wurden.

 

Letzten Endes brauchen wir Energie in Form von Lebensmittel und Brennstoff. Diese gilt es der Umgebung (Habitat), in der wir uns befinden, abzuringen.

Das war vor 5000 Jahren so und ist es heute.

 

Unserer Auffassung nach wissen wir jedoch heute, dass wir dafür das Grundkapital nicht anfassen dürfen.

Die neuen Begriffe für altes Wissen heißen halt jetzt Ökobilanz und Nachhaltigkeit.

Wie hier ein Maisacker sich verhält, der auf ausgeräumter Flur der Erossion bis in den Juni ausgesetzt, bearbeitet mit fossilen Brennstoffen, behandelt mit Dünger aus fossilen Einlagerungen gespritzt mit Herbizieden und Pestizieden, um anschließend wieder mit Erntemaschinen auf Basis fossiler Brennstoffe geerntet zu werden, um daraufhin mit Überwindung etlicher Km verstromt zu werden, wobei 40% Abwärme an die Umgebung abgegeben wird wissen wir nicht.

Unser Gefühl läßt uns hier jedoch zweifeln.

 

Wir stürzen uns lieber auf gute Beispiele der 5000 Jährigen Landwirtschaftsgeschichte nutzen Lebensräume die sich in Ihrer Form als das darstellen was man Kulturlandschaft versteht.

 

Wir beweide Flächnen, deren natürlicher Ertragsfähigkeit dies hergibt ob mit Baum ob ohne in extensiver Form sprich ohne künstliche Düngergaben ohne chemische Bekämpfung von Konkurenzpflanzen oder Tieren.

Kurz wir partizipiere, spricnh wir nehmen unseren Platz als Nutzer ein, ebenso wie die Pflanzen und Tiere auf dem Standort wie er geboten wird und versuche ihn nicht schlechter zu verlassen als wir Ihn vorgefunden habe.

 

Dann sind wir uns wie ein alter Indianer sicher, dass wir nicht auf Pump der nächsten Generation leben. Was uns das gute Gefühl der Zufriedenheit verschafft, nach dem wir in unserem Alter suchen.

 

Wir mähen Schnittwiesen, ohne die Pflanzenzusammensetzung in eine bestimmte Richtung lenken zu wollen. Sei es mit Umbruch, Düngung oder Spritzen. Machen so unbelastet Heu um Futtermittel für unsere Tiere im Winter zu bekommen. Futtermittel für Menschen heißt Nahrungsmittel, die wir erzeugen wollen und ihren Namen wert sein sollen sobald sie auf dem Teller liegen.

Unsere Vorfahren haben dies außerhalb besonderer Notzeiten so gehalten und damit die heutige Kulturlandschaft geschaffen. Auch wenn es nur ein Abfallprodukt der gesellschaftlichen Nutzung der Güter war so hat man sie lieb gewonnen.

Auch wir sind Liebhaber dieser Kulturlandschaft, habe aber für uns erkannt, das dies nur durch eine nachhaltige Nutzung in einer ansehnlichen und lebenswerten Form möglich ist.

Interessanterweise zeigen sich diese, durch den Menschen extensiv und nachhaltig bewirtschafteten Flächen als Sekundärbiotope mit oft höheren Artenspektren als reine Naturlebensräume. Die Bewirtschaftung unserer Flächen haben wir deshalb mit der UNB abgestimmt. Die Biotopkartierung hat uns dabei sehr geholfen.

 

 

2010 wurden von uns ca.4 ha mit unseren Tieren beweidet.

 

Außerdem begannen wir die Flächen am Silberberg auf eine Beweidung vorzubereiten, bzw. konnten Jungziegen noch für ein paar Wochen die Entbuschung beginnen.

Ein Teil der Schlehen konnte schon entfernt werden und es sind Grasflächen sichtbar.

 

Weitere 2,5 ha werden 2011 neu dazugepachtet, hierbei handelt es sich um die Streuobstwiese in Ritzenfeld, die zu verbuschen droht.

 

Dies sind für 2011 die schwierigsten Arbeiten und Aufgaben.

 

Desweiteren dürfen ja die begonnenen Arbeiten nicht vernachlässigt werden.

Am besten ist dies in Wolfertsfeld und Kegelheim zu sehen. Auf diesen Flächen standen unsere Tiere jetzt zum zweiten Mal und umso ertfreulicher waren die ersten kleinen Erfolge, sichtbar durch eine Verdoppelung der Silberdisteln, Kratzdisteln und Herbstzeitlosen, sowie Funde von Büschelglockenblume und Franzenenzian.

Wir hoffen sehr dass auch ehmals vorkommende Orchideen in den nächsten Jahren wiedererscheinen werden.

 

In der Tierwelt sei das häufigere Vorkommen von Zauneidechsen und Blindschleichen erwähnt, bei den Vögel konnten Neuntöter mit ihren Jungen beobachtet werden.

 

Hier nutzen meiner Frau ihr Wissen als Kräuterführerin und Tierpflegerin.

Während ihrer Zeit, die sie auf den Weiden verbringt, dokumentiert sie Veränderungen und Beobachtungen.

 

Unsere Tiere sind meist alte, teils bedrohte Rassen, also keine Hochleistungstiere.

Die Herde hat sich von Anfangs 5 Ziegen und 2 Schafen nun deutlich vergrößert und so sind nun 23 Schafe und 16 Ziegen mit ihren Jungen und auch 3 Rinder der Rasse Hinterwälder in der Landschaftspflege tätig.

 

2011 werden wir Termine anbieten, an denen man unsere Tiere und deren Arbeit vor Ort besichtigen kann. Wir hoffen so ,auch weiteres Verständnis für unsere Landwirtschaft und den Erhalt der Magerrasenflächen zu erfahren und weiterzugeben.

 

Von vielen Seiten wurde uns 2010 bestätigt auf den richtigen Weg zu sein.

 

Und was erwarten wir uns noch ?

 

Hofräume zur Selbstvermarktung bzw. Verkauf ab Hof nutzen, nicht nur Schlachtlämmer und Felle am Ende des Weidejahres, auch Ziegenrohmilch, sowie Produkte aus der Natur, wie z.B. selbstgemachte Marmelade und Chuntneys aus Wildbeeren und Kräutern und verschiedene Liköre möchten wir in die Angebotsliste aufnehmen.

 

 

 

 

 

Eintrag erstellt am 8. September 2011 von Angela Ruppert

Kleintierhof – was ist das?

Ein kleinbäuerlicher Selbstversorgerhof, in einer Zeit der industrialisierten Landwirtschaft, der Nahrungsmittelüberschüsse die teilweise vernichtet werden und allgemeinen Strukturwandel.

 

Eine bäuerliche Landwirtschaft, die möglichst vielseitig wirtschaftet, dabei ökologisch, sozial verträglich und mit hohen Selbstversorgungsgrad betrieben wird,

 

Nicht unbedingt der bäuerliche Familienbetrieb im Vollerwerb, vielmehr Menschen mit einer Einkommenskombination, die mit der Natur leben und mit ihren Tieren, die sich an kleinen Dingen erfreuen .

Rückwendung zu natürlichem Leben, Hinwendung zu Boden (Landwirtschaft ) Tier und Pflanze.

 

Motto: Lieber weniger, dafür besser.

 

 

 

 

Teilweise entnommen dem Buch

Kleintierhof

ökologisch, wirtschaftlich, zukunftsweisend

 

von Kurt Walter Lau im Pietsch Verlag Stuttgart

 

 

 

Aktuelle Termine

 

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